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Nächster Schritt im Seligsprechungsprozess des Dieners Gottes Josef Engling PDF Drucken E-Mail
Im Seligsprechungsprozess des Dieners Gottes, Josef Engling, Alumne des Seminars der Pallottiner in Deutschland, ist ein weiterer und sehr wichtiger Schritt abgeschlossen worden. Die Selig- und Heiligsprechungskongregation hat während eines Kongresses am 2. April 2009 die diözesane Anfrage des Bistums Trier bezüglich des Fortbestands von Englings Ruf der Heiligkeit und erließ das Gültigkeitsdekret. Mit diesem Akt tritt der Prozess auf apostolische Ebene, sprich auf die des Heiligen Stuhls. Nun erwarten wir die Ernennung eines Relators durch die vatikanische Kongregation, unter dessen Führung die Positio angefertigt wird.
Es ist angemessen, daran zu erinnern, dass Josef Engling (1898 - 1918) Alumne des Kleinen Seminars unserer Gesellschaft in Vallendar/Schönstatt von 1912 bis zu seinem Tod war. Dort bestach er nicht nur durch seinen außergewöhnlichen Fleiß, sondern vor allem durch einen einwandfreien Charakter, Marienfrömmigkeit und in einer klaren Sehnsucht heilig zu werden. Große Unterstützung in seiner Entwicklung erfuhr er durch seinen Spiritual im Seminar, Pallottiner-Pater Joseph Kentenich, und später Gründer der Schönstattbewegung. Während des Ersten Weltkrieges 1916 musste Joseph Engling das Studium abbrechen und Kriegsdienst leisten; er fiel am 4. Oktober 1918 in der Nähe von Cambrai in Frankreich. Vor allem in der Phase zwischen den beiden Weltkriegen stand Joseph Engling vielerorts im Ruf der Heiligkeit. Deshalb entschied die Generalleitung der Pallottiner am 25. Februar 1948 seinen Seligsprechungsprozess einzuleiten.