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Nächster Schritt im Seligsprechungsverfahren von P. Richard Henkes PDF Drucken E-Mail
Richard HenkesNach langem Warten und vielen Bemühungen in Rom und in Deutschland hat die Römische Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen mit Datum vom 13. März 2009 das Bischöfliche Erhebungsverfahren der Limburger Diözese in der Causa P. Richard Henkes als gültig anerkannt (Prot. N. 2493-3/07). Damit kann nun in Rom der eigentliche Seligsprechungsprozess beginnen. Nun wird die Selig- und Heiligsprechungskongregation den Namen eines Relators benennen, unter dessen Führung die Positio über das Martyrium geschrieben wird.

Richard Henkes (1900-1945) legte seine Erste Profess 1921 in der Dreifaltigkeitsprovinz, der ehemaligen norddeutschen Pallottinerprovinz, ab und wurde 1925 zum Priester geweiht. Während des Zweiten Weltkriegs verkündete er mit Klarheit das Wort Gottes, von den Nationalsozialisten schnell als Gegner des Regimes ausgemacht und am 7. April 1943 in das Konzentrationslager Dachau interniert worden. Im Laufe einer Typhus-Epidemie bot er sich freiwillig für die Pflege der Erkrankten an und starb selbst am 22. Februar 1945 an den Folgen dieser Erkrankung.